Handball
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Einladung Jahreshauptversammlung der Abteilung Handball
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Spielberichte
Die Durststrecke hält an
1. Damen - AMTV
Am Wochenende haben wir gegen den AMTV eine besonders bittere Niederlage einstecken müssen. Nachdem wir im Hinspiel knapp gewonnen hatten und es auch diesmal zur Halbzeit recht gut für uns aussah, verloren wir am Ende 25:26. Damit zogen die Gegner auch in der Tabelle an uns vorbei, wir rutschten von Platz 5 auf 7.
In den ersten zehn Minuten verlief die Partie relativ ausgeglichen. Nach dem Treffer zum 6:5 in der 13. Minute konnten wir die Führung dann etwas ausbauen. In der 24. Minute führten wir erstmals mit vier Toren. Nach einigem Hin- und Her gingen wir dann auch mit dieser Differenz in die Pause: 15:11 war beim Halbzeitpfiff auf der Anzeigetafel zu lesen.
Im zweiten Durchgang verloren wir dann jedoch komplett die Kontrolle: Die Gegner kämpften sich immer weiter ins Spiel und erzielten in der 41. Minute den Ausgleich zum 18:18. Drei Mal führte der AMTV dann mit zwei Toren: 19:21 in der 48. Minute, 21:23 in der 51. Minute und 22:24 in der 52. Minute. Kurz flammte dann noch einmal der Hoffnungsschimmer auf: Lui glich zum 24:24 in der 57. Minute aus, bevor Lena zur 25:24 Führung traf. Diesmal schafften wir es aber nicht, uns über die Zeit zu retten. Wir kassierten den Ausgleich und quasi mit dem Abpfiff den Gnadenstoß.
Woran hat’s gelegen? Leider gibt es nicht den einen Faktor, auf den wir die Schuld schieben und beim nächsten Mal einfach besser machen können. Vorne wie hinten waren wir in vielen Situationen nicht konsequent genug und vergaben viele Chancen. Am Ende ist die mangelnde Konzentration sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass unsere Fitness nicht ausreicht, um das Fehlen von zwei wichtigen Spielerinnen mit reinem Kampfgeist zu kompensieren.
Leider zum Schluss nicht belohnt
1. Herren - FC.St.Pauli
Zur üblichen Sonntagnachmittagszeit ging es gegen die Zweitvertretung des FC St.Pauli. Im Hinspiel war man chancenlos und dieses mal wollte man es besser machen. Personell konnten Nils Ladiges wegen einer Verletzung, Sören Lötje krankheitsbedingt und Christoph Dobert aus taktischen Gründen nicht teilnehmen. Das erste Mal konnte man Christopher Wildt auf dem Online Spielbericht begrüßen. Mit 13 Spielern war man gut aufgestellt und man wollte das bescheidene Hinspiel vergessen machen.
Die ersten Minuten begannen ganz gut und man ging ungewöhnlicherweise mit 2:0 in Führung. Die Gäste kamen aber nun besser ins Spiel und es begann ein ausgeglichener Schlagabtausch. Bis zum 10:10 war alles offen und keine Mannschaft konnte sich richtig absetzen. Leider machte die Heimmannschaft in dieser Phase zu viele einfache Fehler, um sich abzusetzen. Dieses gelang erst kurz vor der Pause und Tore von Lasse Timm und Timo Neumann brachte ein 13:11 auf die Anzeigentafel.
In der Halbzeit wurde besprochen, dass man die Fehler minimieren muss, um weiter gut dabei zu sein. Die Abwehr stand nicht so gut wie in der Vorwoche, aber mit 11 Toren konnte man leben. 13 geworfene Tore waren allerdings zu wenig. Obwohl man auch zwei Entscheidungen gegen David Schröder von Außen und vor allem im Gegenstoß, wo er mit rechts werfen muss, weil sein Gegenspieler seinen linken Wurfarm festhält und es nichts gepfiffen wird, ganz klar nicht verstehen konnte.
Die zweite Halbzeit begann und die ersten Minuten waren nicht das, was man sich vorgestellt hatte. Beim 14:13 konnte man einen 7-Meter nicht verwandeln und nach 35:47 stand es auf einmal 15:17 für die Gäste. 2:6 Tore in knapp 6 Minuten waren zu schlecht und Trainer Sören Stelling nahm seine Auszeit, um nochmal die Abwehr einzuschwören. Die Tore über die Rückraumpositionen fielen zu leicht und vorne wurden die Bälle zu schnell vergeben. In den nächsten 15 Minuten lief man immer einen 2-3 Tore Rückstand hinterher. In der 50. Minute konnte Timo Neumann wieder zum 22:22 ausgleichen und die spannende Schlussphase konnte beginnen. Leider lag man auch eine Minute später schon wieder mit 2 Toren zurück, es war echt verhext. Vorne konnte man nicht so richtig den Ball im Tor unterbringen und wenn ja, wurde wegen Kreis abgepfiffen. Ob es jedes mal Kreis war, sei dahingestellt. 4:30 vor Schluss konnte Pauli durch einen Nachwurf im 7-Meter wieder zur 2 Tore Führung einnetzen und eine hitzige Schlussphase begann. David Schröder erzielte den Anschlusstreffer und beim Versuch den Ausgleich zu erzielen wurde Maximilian Ladiges unschön gefoult. Die Konsequenz war eine direkte Rote Karte gegen den Gästespieler und ein 7-Meter für die Heimsieben. Wahrscheinlich schlimmer als der verworfene 7-Meter war das Ausscheiden von Maximilian Ladiges der mit lädierten Hüften auf der Bank Platz nehmen musste. Stattdessen konnte St.Pauli in Unterzahl ein Tor machen und es waren wieder 2 Tore Abstand. Wiederum David Schröder konnte zum Anschluss treffen und die Gäste nahmen bei 58:58 ihre Auszeit. Bei den Uetersenern war klar, wenn man noch was holen will, kann man nur offensiv decken. Leider wurde nicht gut verteidigt und es fiel das 26:28. 45 Sekunden vor Schluss war es wohl entschieden. Aber das wäre nicht Handball. Timo Neumann wollte auf Halblinks durch und wurde (wenn auch unabsichtlich) übel am Arm zu Boden gerissen. Es gab dann die zweite direkte Rote Karte für Pauli, Timo Neumann konnte leider auch nicht mehr mitwirken und musste mit Schulterproblemen 22 Sekunden vor Schluss auf der Bank Platz nehmen. Sein Bruder verwandelte den 7-Meter und Pauli war im Angriff und spielte ruhig. Ca. 7 Sekunden vor Schluss verloren sie aber den Ball und der wurde schnell vor das Pauli Tor getragen. 2 Sekunden vor Ultimo war Kreisläufer Yannik Voß frei vor dem Tor und scheiterte leider am gegnerischen Torhüter. Tja schade, leider gab es heute keinen Punkt. Aufgrund der zweiten Halbzeit haben die Gäste wohl verdient gewonnen, mit ein bisschen Glück wäre aber auch ein Punktgewinn für die Heimmannschaft drin gewesen. Aber man wird den Kopf nicht hängen lassen und weiter arbeiten
Es spielten:
Im Tor: Jonas Dindorf, Hendrik Janert
Im Feld: Lars Zwillus, Maximilian Ladiges (5), Moritz Guhlmann (2), Arne Flick (3), Mark Hantel (2), Lasse Timm (3), David Schröder (4), Timo Neumann (3), Christopher Wildt, Jan Neumann (3), Yannik Voß (2)
Telegramm: 10. Minute 5:3, 20. Minute 7:8, Halbzeit 13:11, 40. Minute 17:18, 50. Minute 22:23, Endstand 27:28
Fazit: Heute hat man leider gesehen, wenn manche Sachen nicht so gut laufen, es schwer ist, jemanden aus den Top 5 zu schlagen. Die Paulianer haben im Angriff clever ihren Stiefel runtergespielt und haben aus dem Rückraum Durchschlagskraft bewiesen. Am Ende wäre ein Unentschieden vielleicht verdient gewesen, aber der letzte Ball ist halt nicht reingegangen. So ist es nun mal in der Saison, mal geht ein abgefälschter direkter Freiwurf rein und man gewinnt 2 Punkte und manchmal trifft man dann nicht und verliert. Insgesamt war es aber eine deutliche Steigerung zum Hinspiel, wo man total chancenlos war. Pauli steht mit der Mannschaft zu recht oben in der Tabelle und die Niederlage gegen Barmstedt und der Punktverlust gegen HH-Nord sind kaum nachzuvollziehen. Die Mannschaft hat sich aber nicht hängenlassen und bis zum Ende gekämpft. Den verletzten Maximilian Ladiges und Timo Neumann gute Besserung und eine schnelle Genesung. Am Wochenende geht es gegen den Ligaprimus HT Norderstedt. Wie immer wird man versuchen, alles zu geben und vielleicht einen Achtungserfolg wie vor zwei Wochen gegen das THB Hamburg zu erreichen. Anwurf ist am Sonntag den 23.02.2020 um 16:30 Uhr im Schulzentrum Süd II. Die Mannschaft würde sich über zahlreichen Uetersener Zuschauer freuen.
Wichtiger Auswärtssieg
THB Hamburg - 1. Herren
Am späten Samstagabend um 18:45 Uhr ging es in Hoisbüttel gegen den Tabellenzweiten das THB Hamburg. Das Hinspiel hatte man denkbar blöd mit drei Toren verloren. Man hatte also etwas gut zu machen. Personell wie immer gewürfelt. Trainer Sören Stelling war privat verhindert, sowie auch Sören Lötje. Christopher Wildt ist noch in der Aufbauphase. Trotzdem fuhr man mit 15 einsatzfähigen Spielern nach Hoisbüttel. Nach dem Warmmachen mussten leider Moritz Guhlmann und Christoph Dobert als Offizielle auf der Bank Platz nehmen, um gegebenenfalls nachgetragen zu werden. Ansonsten war man voll motiviert das Spiel zu gewinnen. Die Abwehr sollte der Schlüssel zum Sieg werden, was sich nachher auch als richtig erwies.
Das Spiel begann wie ziemlich immer und der erste Wurf wurde vergeben. Die Heimsieben kam deutlich besser ins Spiel und nach 1:27 Minute lag man mit 2:0 hinten. Es ging dann endlich auch beim TSV los und Jasper Timm warf das erste Tor der Uetersener. Nach ca. 9 Minuten lag man mit 2 Toren zurück und man kam vor allem im Angriff nicht so richtig in gute Schusspositionen. Es wurde aber besser. Über eine stärker werdende Abwehr kam man im Angriff auch besser zum Zuge. In der ersten Halbzeit wurde das geforderte Tempospiel auch noch praktiziert und man konnte damit einige Tore erzielen. Das 7:9 durch David Schröder zwang die Heimmannschaft nach 14:28 zur Auszeit. Das Spiel lief aber so weiter und man konnte immer eine 1-Tore-Führung behaupten. Leider scheiterte man in der Phase einige male am Torhüter, sodass die Führung nicht weiter ausgebaut werden konnte. Das 12:12 nach gut 22 Minuten zwang dann die Uetersener Bank zur Auszeit. Die Abwehr war gut, aber im Angriff musste man sich mehr bewegen, auch ohne Ball, und wieder den Kopf einschalten. Leider verletzte sich Nils Ladiges in der Phase und konnte dann nicht mehr mitwirken. Das zweite mitgebrachte Cool-Pack brauchte dann kurz darauf Jasper Timm, der aber zum Glück später wieder auflaufen konnte. Die hiermit erzwungenen Wechsel führten aber zu keinem Abbruch. Die Abwehr stand und bis zur Halbzeit konnte man sich mit zwei Toren auf 13:15 absetzen.
In der Halbzeit wurde besprochen, dass man vorne wieder ruhiger und besonnener zu Werke gehen sollte. Die technischen Mittel hatte man dazu auf alle Fälle. Die Abwehr musste weiter so arbeiten und man würde sich auf spannende, harte 30 Minuten einstellen.
Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren mächtig torarm, gefühlt fielen zwei Tore in diesen 15 Minuten. Hüben wie drüben wurden Bälle verloren oder Torchancen nicht genutzt. Es war zum Verrücktwerden. Vorne schaffte man es einfach nicht, sich weiter abzusetzen. In der Abwehr fruchteten die vorgenommenen Wechsel und dem THB fiel nicht mehr viel ein. Trotzdem schaffte die Heimsieben nach 45 Minuten noch einmal den Ausgleich zum 19:19 und eine spannende Schlussviertelstunde wurde eingeläutet. Timo Neumann erzielte nach 46:37 das 19:20 und sein Bruder knapp 3,5 Minuten später das 19:21. Zwischenzeitlich war zu glauben, dass die Mannschaft die mit 3 Toren in Führung geht auch das Spiel gewinnt, denn an diesem Tag waren 3 Tore schon Welten. Nach Arne Flicks 7-Meter-Tor zum 21:23 bat das THB Trainerteam wieder zur Auszeit. Auf Uetersener Seite war klar, dass man das Spiel nicht mehr verlieren will. Lasse Timm erzielte in Überzahl das 21:24 und durch einen weiteren 7-Meter durch Arne Flick wurde 4:10 Minuten vor Schluss das 21:25 erzielt. Nun war man sich sicher auf einem guten Weg zu sein. Die letzten 4 Minuten gingen dann 2:1 für die Heimsieben aus und man konnte verdient einen 23:26 Auswärtssieg auf die lange Heimfahrt mitnehmen.
Es spielten:
Im Tor: Hendrik Janert, Jonas Dindorf
Im Feld: Lars Zwillus, Maximilian Ladiges (1), Arne Flick (3), Mark Hantel, Lasse Timm (4), David Schröder (4), Timo Neumann (4), Jan Neumann (3), Nils Ladiges (3), Jasper Timm (3), Yannik Voß (1)
Telegramm: 10. Minute 6:4, 20. Minute 11:12, Halbzeit 13:15, 40. Minute 18:19, 50. Minute 19:21, Endstand 23:26
Fazit: Ein hart erkämpfter Auswärtssieg, der vor allem auf der guten Arbeit in der Abwehr und eines gut aufgelegten Hendrik Janert zu basieren ist. Im Angriff gab es einige Hakler, die aber immer wieder in der Abwehr ausgebügelt wurden. Ein großer Dank gilt den Zuschauern und vor allem den Spielern, die dieses mal nicht zum Zuge kamen. In der Abwehr stand man aber zu gut, um groß zu wechseln und der zeitweilige Angriff/Abwehr-Wechsel von einer Person reichte. Nächste Woche geht es zu Hause am Sonntag zur üblichen 16 Uhr Zeit wieder gegen eine Mannschaft aus den Top 5. Der FC St.Pauli gibt sich die Ehre und man hofft auf viele Zuschauer. Vielen Dank noch an die Physiotherapeutin vom THB, die sich um unsere Spieler gekümmert hat!
Immer wieder Quickborn......
2. Damen - TH Quickborn
Am Sonntagabend empfingen wir um 19:00 Uhr die Damen aus Quickborn, die aufgrund schon mehr absolvierter Spiele die Tabellenführung inne haben. Durch die beiden Spiele aus der letzten Saison und dem Hinspiel kannten sich beide Mannschaften. Die Ergebnisse waren denkbar knapp; 18:17 in Quickborn, 19:13 Zuhause, 11:10 in Quickborn und heute?
Die Voraussetzungen waren nicht die besten, drei verletzungsbedingte Ausfälle, dazu noch zwei Spielerinnen, die verhindert waren. Hilfe aus unserer ersten Damen konnten wir dieses Mal leider nicht in Anspruch nehmen, trat auch dieser Kader zwei Spiele zuvor stark dezimiert an und musste körperlich an seine Grenzen gehen. So kam es, dass Steffi nach langer Spielpause erstmals bei uns aushalf (vielen lieben Dank dafür!!) und mit Annette und Silke sich zwei aus der ganz alten Riege in Trikots zwängten (vielen Dank!) und sich warm machten (deren Einsatz war allerdings dann doch nicht erforderlich!).
Nun aber zum Spiel: An dieser Stelle gibt es viele Parallelen zum Hinspiel. Ein zäher Beginn, in der 4. Minute das erste Tor für uns, in der 10. Minute dann der Quickborner Ausgleichstreffer. In der Deckung konnten wir von Anfang an zeigen, dass wir nicht umsonst eine der besten Deckungen der Liga haben. Die bekannten Spielzüge der Quickbornerinnen wurden zumeist an den Halbpositionen unterbrochen. Leider konnte unser Angriffsspiel nicht davon profitieren. Unsere technischen Fehler hielten sich zwar in einem überschaubaren Rahmen, doch verursachte das Torewerfen uns gewisse Probleme. Mehrfach testeten wir das Material auf Standfestigkeit oder scheiterten mit unplatzieren Würfen. So blieben wir in der Zeit von der 18. bis zur 27. Minute ohne Torerfolg. Quickborn nutzte unsere schöpferische Pause und brach mehrfach auf deren halbrechten Position im 1 gegen1 durch, so dass es zur Halbzeit 5:8 stand.
In der Halbzeitpause hieß es dann erst einmal durchatmen und Kräfte sammeln. Drei Tore Rückstand sind im Handball problemlos einzuholen und ein Spiel endet für alle bekanntlich erst nach 60 Minuten! Zu ändern war schließlich "nur" die Torausbeute, die Abwehrarbeit funktionierte.
Wir kamen besser als die Gäste aus der Kabine und konnten in der 36. Minute auf 8:9 verkürzen. Die Abwehr stand weiter sehr gut und verhinderte nach wie vor die sich immer wiederholenden Abläufe der Gegnerinnen. Bei diesem Ergebnis wurde die Begegnung jedoch wieder zäh. Viele, viele Chancen wurden vor dem gegnerischen Tor ausgelassen oder vergeben. Und so kam es wie es kommen musste; Die Damen aus Quickborn führten 10 Minuten vor Spielende mit 12:9. Wieder musste ein Dreitorerückstand aufgeholt werden und wieder steckten unsere Mädels nicht auf und kämpften in der Abwehr um jeden Ball. Verdient konnte unsere Mannschaft in der 59. Minute ausgleichen, 12:12. Jetzt waren noch ca. 1 ½ Minuten zu spielen und Quickborn war im Angriff. Erneut bäumte sich unsere Abwehr auf und ließ kein Gegentor mehr zu. In den verbleibenden 40 Sekunden gelang uns allerdings auch kein Tor mehr und auch der direkte Freiwurf in der letzten Sekunde fand nicht mehr den Weg ins Tor, so dass wir uns am Ende mit einem 12:12 von Quickborn trennten. Den Punkt haben wir uns hart erarbeitet und verdient!
Positiv hervorzuheben in dieser kämpferischen Partie ist neben unserer starken Torfrau Johanna und unserer guten Abwehr auch Anna auf Linksaußen!
Telegramm: 10. Minute 1:1; 20. Minute 3:3; Halbzeit 5:8; 40. Minute 9:10, 50. Minute 9:12; Endstand 12:12
Im Tor: Johanna Karow
Im Feld: Malin Clausen, Kaja Michelle Holtorf, Janika Jäger (2), Annette Kemmer (n.e.), Silke Ladiges (n.e.), Annkathrin Maß (4), Johanna Maß (2), Constanze Skoeries, Stefanie Stockfleth, Anna Wiechmann (4)
Die Tore weichen vom offiziellen Spielbericht ab
Trotz Personalnot gut mitgehalten
1. Damen - SG Wilhelmsburg
Stark gekämpft, aber nichts zu holen – so oder so ähnlich dürfte das Fazit für das Spiel gegen die SG Wilhelmsburg am vergangenen Wochenende lauten. Mit einem deutlich dezimierten Kader verlieren wir 19:25. Außer Jana fielen diesmal auch Püppi und Lena aus. Also mussten wir kreativ werden: Sandy wurde kurzerhand zur Kreisläuferin umfunktioniert, Mona kam auf beiden Außenpositionen zum Einsatz und Lui sollte auf allen drei Rückraumpositionen einspringen, wenn Mieke, Marie oder Hanna eine Pause brauchten.
Der Start in die Partie misslang: Nach sechs Minuten lagen wir bereits 1:5 hinten. Dann fingen wir uns jedoch und kämpften uns auf ein 4:6 heran (10. Minute). Die darauffolgenden zehn Minuten behielten wir den Anschluss und verhinderten, dass der Gegner seine Führung weiter ausbaute. In der Abwehr standen wir dabei sicher, vorne taten wir uns dagegen schwer. Immer wieder bremsten uns die Wilhelmsburgerinnen in letzter Sekunde, die Schiedsrichter pfiffen für unseren Geschmack jedoch etwas zu zaghaft. In den letzten zehn Minuten bis zur Pause konnten die Gäste ihre Führung leider doch noch etwas ausbauen. Mit einem 9:13 gingen wir in die Kabine.
Auch die ersten Minuten der zweiten Halbzeit verliefen für uns nicht ideal. Zwar erzielten wir zuerst das 10:13, danach hatten wir wieder so unsere Schwierigkeiten. So kam es auch, dass die Gäste ihre Führung bis zur 39. Minute auf sieben Tore ausbauen konnten. Diesen Rückstand konnten wir dann nicht mehr aufhören. Wir müssen an dieser Stelle ehrlich zugeben: Uns waren einfach die Körner ausgegangen. Doch wir haben bis zum Ende gekämpft und eine noch schlimmere Klatsche verhindert.
Alles in allem ist die Niederlage sicherlich verdient, die Spitzenreiter haben einfach besser gespielt. Für unsere Moral war der Kampfgeist trotzdem wichtig. Jetzt werden die Wunden geleckt, nächsten Sonntag geht es weiter. Um 15 Uhr wird in Ahrensburg angepiffen.
