Rückblick über die Saison 2019/2020
Bericht einer „denkwürdigen“ Saison
Im zweiten Jahr unter Trainer Sören Stelling ging es nach dem souveränen Aufstieg aus der Landesliga in die Hamburg-Liga, um den erstmaligen Ligaverbleib zu schaffen. Die ersten beiden bitteren Abstiege waren vergessen und man war sich seiner Stärke bewusst.
Neu im 16er Kader war Timo Neumann, der vom EHT den Weg nach Uetersen gefunden hatte.
Die Vorbereitung war von Höhen und Tiefen durchzogen, aber alles in allem gut. Eine Aufstiegsfeier gab es dann noch im Hause Hantel. Vielen Dank nochmal an Rolf für die Location.
Die Saison begann und man wusste, dass die ersten vier Spiele kein Zuckerschlecken werden würden. Spiel 1 war gegen die immer gut aufgestellte HGHB 2. Am Anfang konnte man gut mithalten, wurde aber durch die ein oder andere Schiedsrichterentscheidung ins Hintertreffen gebracht. Am Ende konnte man sich wieder heranarbeiten und verlor mit 29:33.
Das zweite Spiel ging gegen den Lieblingsgegner von SCALA. Bis jetzt hatte man alle Hamburg-Liga Duelle für sich entscheiden können und hoffte, dass das so weitergehen würde. Das Spiel lief durchwachsen und bis zur 40. Minute lag man zurück. Jetzt machte sich aber die gute Konditionsarbeit bezahlt und man konnte die Partie drehen und gewann am Ende verdient mit 35:32.
Spiel 3 ging gegen den THB Hamburg und gab am Ende eine schmerzhafte Niederlage. Über 40 Minuten hatte man das Spiel gut im Griff und verlor dann vollkommen unverständlich den Faden und das Spiel mit 26:29.
Spiel 4 war eines der denkwürdigen Esingen-Dreier-Serie. Ähnlich wie gegen THB hatte man das Spiel über 50 Minuten voll im Griff und verlor durch die Umstellung von Esingen auf eine offensive Deckung komplett den Zugriff und verlor das Spiel erstmal mit 26:27. Der folgende Einspruch wegen des Regelverstoßes der Schiedsrichter in einer entscheidenden Situation in den letzten Sekunden wurde stattgegeben und das Spiel wurde neu angesetzt.
Spiel 5 gegen den FC St. Pauli wurde verlegt.
Spiel 6 gegen das stärkste Team der Liga, das HT Norderstedt, fand statt und man hatte nicht viel zu bestellen. Man verlor am Ende nur mit fünf Toren, hatte aber die ganze Zeit nicht viel zu lachen. Zwischenzeitlich war eine deutlich höhere Niederlage zu erwarten, doch die Mannschaft riss sich nochmal zusammen und beendete das Spiel mit einem ordentlichen Endergebnis.
Im Spiel 7 ging es mit dem BMTV gegen einen direkten Konkurrenten und nach nun 2:6 Punkten musste mal wieder etwas passieren. Die erste Halbzeit war unterirdisch und man lag mit 15:18 zurück. Spielerisch war die zweite Halbzeit auch kein Augenschmaus, aber kämpferisch konnte man sich nichts vorwerfen lassen und gewann noch deutlich mit 37:29. Schade nur, dass sich Yannik Voß bei diesem Spiel am Knie verletzte und in der Folge sechs Spiele ausfiel.
Spiel 8 bescherte einem das geschrumpfte „Allstar“-Team der HTS/BW96 Handball. Auch hier hatte man das Spiel gut im Griff, bis auf den Hänger vor Schluss, der es noch einmal spannend machte. Man gewann aber verdient mit 33:28.
So langsam hatte man Spaß am Gewinnen gefunden und fuhr zum Spiel 9 mit stolz geschwellter Brust zur Zweitvertretung der SG Hamburg-Nord. Die Mannschaft und taktische Ausrichtung war bis jetzt immer eine Wundertüte bei der Heimmannschaft. Man ließ sich aber durch alle Mittel nicht durcheinander bringen und gewann sehr deutlich mit 46:28.
Spiel 10 hatte man gegen den Tabellenletzten TH Eilbek im Kopf schon gewonnen und verlor völlig verdient und unverständlich mit 34:36.
Spiel 11 hatte man im Kopf schon verloren, weil es gegen die HSG Pinnau mit einem unbequemen Gegner für die Uetersener ging. Schon in den vorherigen Hamburg-Liga-Jahren war gegen diesen Gegner nie etwas zu holen. Es war mit dem 24:29 nach Eilbek auch die schlechteste Saisonleistung.
Spiel 4.1 war das Nachholspiel gegen den TuS Esingen und sollte wieder ein Kracher vor vielen Zuschauern werden. Man zeigte ein ganz anderes Gesicht als in den Spielen zuvor. Die Ansage in der Zeitung, dass Esingen deutlich gewinnen wollte, war Ansporn genug. Es wurde wieder kein normales Spiel. Das ganze Spiel war offen und man konnte sich eigentlich mit dem einen Punkt beim 27:27 zufriedengeben. Wäre da nicht noch Nils Ladiges mit seinem direkt verwandelten Freiwurf zum viel umjubelten 27:28 Auswärtssieg gewesen.
Als letztes Spiel des Jahres war dann das Nachholspiel gegen den FC St. Pauli noch offen und man war froh, dass danach Pause war und verlor am Ende human mit 34:39. Zwischenzeitlich war es schon unschön anzusehen und ähnlich wie gegen Norderstedt lag während des Spiels eine deutlich höhere Niederlage in der Luft.
Zwischenfazit zur Halbserie: Mit 10:12 Punkten war man auf einem guten Weg zum Klassenerhalt. Es sollte aber noch ein harter Weg werden, aber man war guter Dinge.
Die Rückrunde begann wieder gegen Lieblingsgegner SCALA. Mit Winterneuzugang Jan Neumann war man im Rückraum noch flexibler aufgestellt und konnte weiter variieren. Das war in den nächsten Spielen auch von Nöten, es ging schließlich mit Esingen, THB Hamburg, St. Pauli, HT Norderstedt und HGHB gegen die Top 5 der Liga. In Alstertal konnte man deutlich mit 21:32 gewinnen und machte sich Mut für die schweren Spiele und vielleicht folgenden zehn Minuspunkte.
Spiel 13 war auch Spiel 3 gegen Esingen, die nach den Hinspielen mächtig was gut machen wollten. Konnte man auch verstehen, da sie das erste Spiel gewonnen hatten und durch den Fehler der Schiedsrichter wiederholt antreten mussten. Dann ging auch noch der direkte Freiwurf rein und man verliert die Wiederholung. Aber auch dieses Spiel war nicht wie jedes andere. Esingen begann wie die Feuerwehr und lag schnell in Front. Doch dann war das Spiel auch schon so gut wie beendet. Der Spieler, der das erste Tor erzielte, war im Spielbericht nicht eingetragen und konnte auch nicht nachgetragen werden, da schon 14 andere vermerkt waren. Da der Großteil der Uetersener sich das Ergebnis ähnlich gelagerter Fälle in naher Vergangenheit ins Gedächtnis rief, wurde es ein einseitiges Spiel und Esingen gewann in der Höhe verdient. Der Verband wertete aber das Spiel dann erwartungsgemäß um und man hatte 2 Spezialpunkte auf der Habenseite.
Im Spiel 14 ging es mit dem THB Hamburg zum Tabellenzweiten der Hamburg-Liga. Dieses Spiel war keine Augenweide, aber kämpferisch wieder aller Ehren wert. Man konnte sich vor vielen mitgereisten Zuschauern für die schmerzliche Hinspielniederlage mit einem 23:26-Sieg revanchieren. Wieder zwei Punkte, mit denen man nicht unbedingt gerechnet hatte. Allerdings verlor man in diesem Spiel Nils Ladiges für den Rest der Saison. Ohne Gegnerkontakt zog er sich unglücklich einen Kreuzbandriss zu.
Spiel 15 war zu Hause gegen den FC St. Pauli. Man spielte viel besser als im Hinspiel und hätte mit viel Glück sogar noch einen Punkt auf die Habenseite bringen können. Leider scheiterte man zwei Sekunden vor Schluss mit einem Gegenstoß und verlor knapp. Zudem wurde Maximilian Ladiges hart gefoult und viel erstmal aus.
Im Spiel 16 in Norderstedt bezog man ordentlich Prügel und verlor deutlich mit 42:29. Das Spiel schmerzte schon sehr und machte Trainer Sören Stelling keine gute Laune.
Zu Hause im Spiel 17 ging es dann wieder gegen die HGHB. Bis auf einen Spieler fiel der komplette Deckungsmittelblock aus, da sich auch noch Jan Neumann verletzt meldete. Also hatte man mit einer Rumpftruppe nichts zu verlieren. Es lief besser als erwartet, die Abwehr stand gut, aber leider versagte der eigentlich zuverlässige Angriff. Man führte nach 53 Minuten mit 26:25 und warf kein Tor mehr und verlor letztendlich mit 26:29. Sehr ärgerlich.
Man hatte die Top 5 nun hinter sich gelassen und mit 4:6 Punkten mehr geholt, als man dachte. Man stand jetzt mit 16:18 Punkten auf Platz 7 und hatte die nächsten fünf Spiele allesamt gegen Mannschaften, die hinter einem lagen, auf dem Spielplan. Alles keine Selbstläufer, aber vier Siege wollte man holen. Dann kam leider Corona und die Saison wurde abgebrochen.
Fazit: Denkwürdig, warum? Erstens, weil sich von uns sicherlich niemand hätte vorstellen können, dass eine komplette Saison abgebrochen wird. Viele von uns sind schon Jahrzehnte dabei, aber sowas hat keiner geglaubt. Aber es war eine richtige Entscheidung und mit den getroffenen Regelungen über Auf- und Abstieg konnte man gut leben. Zweitens, weil man erstmals die Hamburg-Liga halten konnte, auch wenn das Ende vielleicht als Muster ohne Wert gelten könnte, ist man sich sicher, dass auch unter „normalen“ Umständen die Liga hätte gehalten werden können. Eine Feier gab es leider nicht, die wird aber bestimmt nachgeholt. Ein Blick in die Zukunft kann man wagen. Geplanter Saisonbeginn soll das Wochenende 17./18.10.2020 sein. Erstmal ein Datum, womit man planen kann, ob es dann so kommt bleibt abzuwarten. Der Kader bleibt so zusammen und man hat sich mit Peter Bergmann und Tjorben Voß weiter verstärkt.
Die 1. Herren wünscht allen gute Gesundheit und das man sich bald mal wieder in irgendeiner Form in der Halle wiedersieht.
Koronarsport / Rehasport
Der Koronarsport beginnt erst wieder nach den Sommerferien 2020.
Im TSV Uetersen von 1898 e.V. ist der Sport wieder angelaufen
sowohl im Outdoor- als auch im Indoor-Bereich
Im Outdoor-Bereich werden folgende Aktvitäten angeboten:
Leichtathletik für das Sportabzeichen, diverse Angebote der Abteilungen im erwachsenen Bereich sowie Faust-, Fuß- und Handball
In den Turnhallen:
Nach Genehmigung der Hygienekonzepte durch die Stadt Uetersen werden beim Turnern, Boxen, Handball, Basketball, Tischtennis, Volleyball und Tanzen im erwachsenen Bereich Gruppen angeboten:. Ab nächster Woche soll der Start bei den Kindern und Jugendlichen in der Turnabteilung beginnen.
Bitte bei den Abteilungsleitern, auf der Homepage oder in der Geschäftsstelle erkundigen, welche Trainingsangebote unter welchen Hygienebestimmungen wieder stattfinden.
Beitragseinzug
Abteilungs- und Delegiertenversammlung
Am 15. Mai 2020 wird der Beitrag für das 2. Quartal 2020 eingezogen.
Der Sportbetrieb ruht zwar, aber viele Verpflichtungen und Aufgaben müssen weiterhin erledigt werden - aus diesen Gründen bittet der Vorstand des TSV Uetersen von 1898 e.V. seine Mitglieder um Solidarität.
Schließung wegen des CORONA-VIRUS
Bis zum 03. Mai 2020 bleiben die Geschäftsstelle (Erreichbarkeit per Telefon oder E-Mail) das Clubheim, die Sportplätze, die Jahnhalle und das Umkleidehaus geschlossen. Ebenso fällt sämtlicher Sport- und Trainingsbestrieb aus.
Schließung wegen des CORONA-VIRUS
Bis zum 19. April 2020 bleiben die Geschäftsstelle (Erreichbarkeit per Telefon oder E-Mail) das Clubheim, die Sportplätze, die Jahnhalle und das Umkleidehaus geschlossen. Ebenso fällt sämtlicher Sport- und Trainingsbestrieb aus.
Schreiben der Stadt Uetersen mit Allgemeinverfügung des Kreises Pinneberg
Absage der Delegiertenversammlung am 28. April 2020 und der Abteilungsversammlungen
Der Vorstand des TSV Uetersen von 1898 e.V. hat auf seiner gestrigen Vorstandssitzung beschlossen, dass die Abteilungsversammlungen der laufenden Woche und die Delegiertenversammlung am 28.4.2020 abgesagt werden. Neue Termine werden nach Eintritt der Normalität festgesetzt.
Update Corona Wichtig !!!!!
Hallo an alle,
Anhand der Entscheidungen die gestern und heute so getroffen wurden, wird der TSV Uetersen ab Montag den 16.03.2020
SÄMTLICHEN SPORT UND TRAININGSBETRIEB ERSTMAL FÜR 14 TAGE EINESTELLEN !!!!!!!!!!!!!!!!
Weiter Informationen werden wir am Montag nach einer Vorstandssitzung geben.
Bitte informiert alle eure Übungsleiter und Sportler
Mit lieben Grüßen euer Vorstand
Wichtige Info Corona !!!!!!!!!!!!!!!!
Hallo an alle,
auf Grund der Spielabsagen verschiedener Verbände möchten wir alle darauf hinweisen, dass der Abteilungsvorstand sich an die Vorgaben des jeweiligen Verbandes halten muss. Heißt, wenn Spiele abgesagt werden, da es Kontaktsport ist, sollten wir auch unser Training ausfallen lassen. Das trifft stand heute Basketball und Handball.
Außerdem möchten wir alle darauf hinweisen, in den Gruppen darauf zu achten, dass die Schutzmaßnahmen eingehalten werden. Hier mal der Link vom Kreissportverband:
Wir wünschen allen ein schönes Wochenende und bleibt alle Gesund.
Einladung zur Delegiertenversammlung
Die Delegiertenversammlung wurde wegen des Coronavirus abgesagt!
Die Delegiertenversammlung findet am Dienstag, den 28. April 2020 um 19.30 Uhr in der Stadthalle, Berliner Str., Uetersen statt.
Leider in einigen Situationen zu fahrig
Am Sonntagnachmittag ging es personell wieder wechselhaft zu Rande, die drei Verletzten Nils Ladiges, Maximilian Ladiges und Jan Neumann nahmen auf der Tribüne Platz, Christoph Dobert wurde erst mal als Offizieller eingetragen um im Notfall nachgetragen zu werden. Man hatte trotzdem 13 auf dem Spielbericht also kein Grund für ausreden, Obwohl man schon das Problem das 3 von 4 etatmäßigen Mittelblockern auf der Tribüne saßen. Gegen die HGHB ging es wieder gegen jemanden aus der Top-Five.
Das Spiel begann auch so Nach 1:16 stand es 0:2, und alle Elan war verflogen, aber nur kurz. Nach 6. Minuten stand es 3:3 und man war wieder dabei. Die Abwehr stand die ganze erste Halbzeit vor einem gut aufgelegten Hendrik Janert eigentlich sehr stark. Vorne lief es manchmal ein bisschen holperig. Über 10:10 (24. Minute) ging man mit 14:14 in die Halbzeit und man war gut dabei, besser als man eigentlich gehofft hatte. In der Abwehr wurde gut geschoben und die gewonnen Bälle in Gegenstöße umgesetzt. Das Spiel lief gut und man konnte mit einem gutem Gefühl in die Kabine gehen.
Dort wurde besprochen das man gut im Rennen ist und die gut stehende Abwehr weiter am Leben erhalten muss. Vorne ein bisschen schneller den Ball spielen um die HGHB mehr in Bewegung zu bringen. Das sollte der Schlüssel zum Erfolg werden.
Die zweite Halbzeit begann durchwachsen, Durch eine 2-Minuten Strafe gegen Christopher Wildt mit dem Halbzeitpfiff kassierte man das 14:15. Nun lief es aber deutlich besser. In den nächsten gut 4 Minuten konnte man drei Tore erzielen und mit 18:15 in Führung gehen. Bis zur 42. Minute konnte man eine 2 Tore Führung halten. Leider war man hier mehrfach in der Lage sich weiter ab zu setzen was nicht gelang und sich zum Ende rechen würde. Bis zum 23:23 in der 46. Minute ging es noch ausgeglichen zu Sache, leider machte sich dann die manchmal fahrlässige Chancenverwertung bemerkbar. 4 vergebene 7-Meter waren in der Endabrechnung leider zu viel. Die HGHB bekam das Spiel besser in den Griff. Das 26:25 durch Arne Flick war leider das letzte Tor für die Heimsieben und das leider schon 7 Minute vor Schluss !!!!! Barmbek hingegen machte derer Vier und gewann dann auch leider der letzten 10 Minute verdient mit 26:29. Aber kein Grund die Köpfe hängen zu lassen. Christopher Wildt konnte heute gut zeigen was in ihm steckt. Diese Woche wird erst mal Wunden geleckt um dann mit hoffentlich einigen weiteren gesunden Spielern sich auf die nächsten wichtigen Wochen vor zu bereiten.
Fazit: Das eigentliche Problem die Besetzung des Mittelblocks hatte man eigentlich gut weggesteckt. Nur im Angriff lief es teilweise nicht so wie man es erwartet hatte. Leider konnte man in den Phasen wo man bei 3 Toren Führung und Ballbesitz zu unentschlossen die Torchance gesucht hat nicht weiter davon ziehen . Wieder was wo man in den nächsten Wochen dran arbeiten muss. Gut das man sich trotz fehlender Deckungsalternativen stark verkauft hat. Jetzt ist erst mal ein Spielfreies Wochenende bevor es wieder zu Hause am Sonntag den 15.03.2020 um 16 Uhr gegen den Barmstedter MTV um zwei Mega wichtige Punkte geht. die nächsten 5 Wochen werden zeigen wohin der Weg geht. Lautstarke Unterstützung von der Tribüne wäre wieder toll, um nach drei verlorenen Spielen wieder siegreich zu sein.
Es spielten:
Im Tor: Hendrik Janert, Jonas Dindorf, Sören Lötje
Im Feld:Lars Zwillus, Moritz Guhlmann (3), Arne Flick (4), Mark Hantel, Lasse Timm (1), David Schröder (4), Timo Neumann (3), Christopher Wildt (5), Jasper Timm (4), Yannik Voß (2)
Telegramm: 10. Minute 4:4, 20 Minute, 8:8, Halbzeit 14:14, 40. Minute 20:19, 50. Minute 24:25, Endstand 26:29
Kellerduell geht denkbar knapp an die SG Osdorf/ Lurup
Am Ende fehlten drei Sekunden zum Punktgewinn
Heute ausnahmsweise als stenographischer Bericht:
In der Woche drohte eine Spielabsage – es war lange nicht klar, ob wir eine spielfähige Mannschaft zusammen bekommen würden.
Hat Dank erneuter Hilfe durch Christoph und die Zusage von Justus aber doch geklappt:)
Mit der SG Osdorf/ Lurup empfingen nicht gerade unseren Lieblingsgast.
Halbzeit Eins:
- Starker Beginn mit 7:3-Führung in der neunten, 10:6 in der 14. Minute
- Etwas schwächere Phase bis zur verdienten 19:17 Pausenführung
Halbzeit Zwei:
- Ganz schwache 15 Minuten – Gast geht erstmals mit 21:22 in Führung
- D. h. nur zwei (!) Tore in 15 Min, aber ca. viermal so viel technische Fehler:(
- In der verbleibenden Spielzeit haben wir mehrfach Rückstände ausgleichen können
- Es gab auch mehrere Chancen auf den Sieg – wurden leider nicht konsequent genutzt
- Natürlich spielte auch Pech eine Rolle
- Trotz guter Moral ging das Spiel drei Sekunden vor dem Abpfiff mit 29:30 verloren.
Fazit
Schade, dass wir uns wieder einmal nicht belohnen konnten. Der verbliebene "Rest" der Mannschaft hat aber leidenschaftlich gekämpft und 40 Minuten guten Handball geboten;)
Im Tor
Timo und Kay
Im Feld
Tobias (2 Tore), Justus (1), Marco (6), Gerrit (6), Christoph (11), Malte (2) und Julian (1)
Tolle Manschaftsleistungs beschert uns den Sieg
2.Damen - SV Blankenese
Am Sonntagnachmittag waren die Damen des SV Blankenese bei uns in der Seminarstr. zu Gast. Der Tabellenführer hatte uns in der Hinrunde unsere erste Niederlage seit saisonübergreifenden 20 Spielen zugefügt. Sicherlich kein Beinbruch gegen einen Bezirksligaabsteiger verloren zu haben. Dennoch wollten wir im Rückspiel zeigen, dass wir bisher eine sehr überzeugende Saison gespielt und auch vor dem Tabellenführer keine Angst haben. Ein Sieg unsererseits würde außerdem die Tabellensituation wieder interessanter gestalten, hätten dann drei Mannschaften jeweils 5 Minuspunkte und wir würden diesen dann mit 6 Minuspunkten dicht auf den Fersen sein. Zeitgleich wäre uns der vierte Tabellenplatz nicht mehr zu nehmen.
Immer noch ohne Jule und Lea und dieses mal auch nur bedingt einsetzbar mit Johanna, dieheute aufgrund einer Verletzung nur für die 7m zuständig war. Aber endlich wieder mit Swantje im Kader, die trotz ihres Trainingsrückstands sofort bereit war sich für Kurzeinsätze auf die Bank zu setzen.
Zum Spiel:
Nicht noch einmal wollten wir den Start eines Spiels so verschlafen wie am vorherigen Sonntag. Und so begann die Mannschaft von Anfang an konzentrierter und wacher zu agieren. Es fehlten dabei ein wenig die Tore, so dass es nach 10 Minuten erst 2:2 stand. Die Blankeneser Damen konnten sich noch auf ein 2:4 absetzen, bevor uns in der 23. Minute der Ausgleich gelang. Bis zur Halbzeit drehten die Mädels dann noch auf, warfen in schneller Folge 5 Tore, während wir den Gegnerinnen nur noch eines gewährten. Mit einer beruhigenden 9:5 Führung ging es in die Pause. Die Stimmung war gut, hatte man doch in der letzten Trainingseinheit gezielt Torwürfe geübt und dabei auf das Variieren der Würfe und des Wurfziels geachtet. Dies hatte in der Umsetzung im Spiel sehr gut geklappt und die Freude darüber war ( bei allen Seiten) groß.
So wurde in der Halbzeitpause die Mannschaft bestärkt nicht nachzulassen, sondern auch in der zweiten Hälfte genau so wie bisher weiterzumachen.
Auch in der zweiten Halbzeit dauerte es einen Moment bis erneut Tore fielen. Nach sechs Minuten warfen die Blankeneser Damen das erste Tor und wir legten dann auch endlich nach. Unser Team zeigte Spielfreude, rief die einstudierten Abläufe ab und wusste mit Bewegung von jeder Position zu gefallen. Den Gegnerinnen wurden insgesamt nur noch zwei Tore zugestanden. Letztlich konnten wir das Spiel deutlich mit 16:8 beenden.
Fazit: Wir haben im heutigen Spiel eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung gesehen. Jeder hat für jeden gekämpft, jeder freute sich über die Erfolge der anderen. Unsere Torfrau Johanna zeichnete sich mit tollen Paraden aus, hielt fünf 7m der Gegnerinnen und brachte diese schier zur Verzweiflung. Bei Jani ist wohl der Knoten geplatzt, zeichnete sie sich neben Annalena als unsere zweite „Tormaschine“ aus. Wir haben eine tolle Abwehr von Malin und Svenja gesehen und Anna, Conni und Kaja ließen es sich nicht nehmen immer wieder mit Tempo über Außen die Blankeneser Damen zu überlaufen. Nicht zuletzt unser „Motor“ Annkathrin, die die Mannschaft antrieb und immer wieder dort durchging, wo es auch mal wehtun kann.
Ein Danke an Johanna, dass sie trotz Verletzung die „ungeliebten“ 7m geworfen hat und wirklich große Freude bei allen, dass Swantje endlich wieder da ist! Und nicht zuletzt Jule, die trotz Verletzung immer wieder das ganze Team von der Bank aus positiv unterstützt und anfeuert. Lea, auf die wir leider noch länger verzichten müssen, hat dieses Mal den Antreiber von der Publikumseite gespielt.
Mädels, es bringt uns echt Spaß mit euch!!!
Telegramm: 10.Minute 2:2, 20. Minute 3:4 , Halbzeit 9:5, 40. Minute 10:6, 50. Minute 15:7, Endstand 16:8
Im Tor: Johanna Karow
Im Feld: Svenja Büchner, Malin Clausen, Kaja Michelle Holtorf, Janika Jäger (6), Annkatrin Maß (1), Johanna Maß (2), Constanze Skoeries, Swantje Ahrens, Anna Wiechmann, Annalena Ters (7)
Das war wieder nix
Im letzten Spiel vor der kleinen Pause sind wir am Wochenende gegen den SC Alstertal/ Langenhorn erneut leer ausgegangen. Nachdem wir das Hinspiel mit 32:20 gewonnnen hatten, mussten wir am Sonntag eine 30:26 Niederlage einstecken.
Wie bereits in der Hinrunde kamen wir nicht gut in die Partie. Die Gegner erzielten schnell die ersten beiden Treffer, nach fünf Minuten lagen wir 4:2 hinten. Dann kämpften wir uns ins Spiel, trafen zum Ausgleich (4:4 in der 8. Minute) und zur Führung (4:5 in der 11. Minute). Bis in die 21. Minute verlief die Partie ausgeglichen, dann konnten sich die Gegner mit sechs Treffern in Folge auf 17:11 absetzen (28. Minute). In der Offensive machten wir in dieser Zeit zu viele Fehler und die Gegner konnten die gewonnen Bälle in Gegenstößen für leichte Treffer nutzen. In der Defensive agierten wir zudem nicht aggressiv genug. Mit einem 18:13 gingen wir in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit erwischten wir den besseren Start und kämpften uns nach und nach zum Ausgleich. Als Sandy in der 43. Minute zum 22:22 traf, war die Freude groß – allerdings auch etwas zu früh. Wir schafften es nicht, uns weiter konsequent zu behaupten, sodass die Gegner nur drei Zeigerumdrehungen später wieder mit zwei Toren führten. Zwei Minuten vor Abpfiff lagen wir dann mit fünf Toren hinten (30:25).
Nun haben wir zwei spielfreie Wochenenden vor uns. Diese Zeit werden wir nutzen, um an unserer Form zu arbeiten. Weiter geht’s erst am 15. März gegen die SG Niendorf/ Wandsetal. Anpfiff in der Seminarstraße ist um 18 Uhr.
Termine der Abteilungsversammlungen 2020
| Volleyball | !!! ABGESAGT !!! | Dienstag | 17.03.2020 | 20.00 Uhr | Sporthalle 1b | Einladung |
| Basketball | !!! ABGESAGT !!! | Dienstag | 17.03.2020 | 19.00 Uhr | TSV-Clubheim | Einladung |
| Fußball | !!! ABGESAGT !!! | Mittwoch | 18.03.2020 | 19.00 Uhr | TSV-Clubheim | Einladung |
| Turnen | !!! ABGESAGT !!! | Donnerstag | 19.03.2020 | 19.00 Uhr | TSV-Clubheim | Einladung |
Keine Chance gegen den Tabellenführer
Deutliche 40:26 Niederlage gegen die HSG Elbvororte 2
Noch fünf Spiele in der Bezirksliga – diese wollen wir entspannt und ohne Druck angehen. Natürlich hätten wir die Klasse gern gehalten, dafür hat es diesmal leider noch nicht gereicht. Wir wollen es in Zukunft aber sicher wieder versuchen. Leider fuhren wir wieder einmal mit einem überschaubaren Kader zum vermeintlich kommenden Staffelmeister von der HSG Elbvororte 2. Mit Spaß und Spielfreude wollten wir aber auch diesem Gegner den Sieg nicht zu leicht machen.
In den ersten rund zwanzig Spielminuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Im Angriff überzeugte zunächst Christoph mit einigen erfolgreichen Torabschlüssen aus dem linken Rückraum. Mit insgesamt 14 Toren war er am Ende unser erfolgreichster Schütze! Dadurch wurden in der Folge auch Räume für die andern Positionen geschaffen und oft auch genutzt. Leider hatten wir dann auch wieder mit Verletzungspech zu tun. Piet hat sich bei einer Abwehraktion am Knöchel verletzt und konnte nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Mit nur einer verbliebenen Wechseloption schwanden gegen den physisch starken Gegner entscheidend die Kräfte, sodass es mit einem 19:13 Rückstand in die Pause ging.
Im Anschluss forcierte die HSG weiter das Tempo und setzte sich nach und nach weiter ab. Dennoch haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten immer ordentlich gegengehalten. In einigen Szenen wurden wir angesichts des Spielstandes überhart angegangen. Umso positiver ist es zu bewerten, dass sich niemand hat hängenlassen. Am Ende hatten wir mit 40:26 Toren deutlich das Nachsehen.
Das Spiel spiegelte ein wenig den Saisonverlauf wieder – keine Alternativen auf der Bank, Verletzungspech, dadurch auch immer wieder nicht eingespielte Aufstellungen. So reicht es als Neuling in dieser recht ausgeglichen Liga verdient nicht zum Klassenerhalt.
Mit Malte haben wir etwas überraschend einen guten Neuzugang zu vermelden. In seinem ersten Spiel im Erwachsenenbereich war er auch gleich erfolgreich und erzielte ein schönes Tor. Glückwunsch dazu, Malte. Es werden sicher noch viele weitere folgen.
Im Tor
Timo und Kay
Im Feld
Fabian, Arne (1 Tor), Christoph (14), Malte (1), Marco (4), Patrick (1), Gerrit (4) und Julian (1)
26. Störpokal in Itzehoe

Für Johanna Prozies, Jg.2012, unsere jüngste Teilnehmerin, war es der erste Wettkampf. Sie holte sich im Dreikampf
50m Rücken, 50m Brust und 50m Freistil mit 229 Punkten den ersten Platz und erhielt dafür einen Pokal.
26. Störpokal in Itzehoe
Am Samstag, den 22.2.2020 fand in Itzehoe der 26. Störpokal statt. 12 Aktive nahmen dort teil.
Maximilian Meyer, Jg. 2006 belegte in seinem Jahrgang den 1. Platz über 50m Brust und den 3. Platz über 50m Freistil.
Justus Hein, Jg. 2003 belegte den 1. Platz über 100m Brust und den 3. Platz über 50m- und 100m Freistil.
In den Mixed-Staffeln 4 x 50m Freistil, Brust und Lagen belegte die Uetersener Mannschaft jeweils den 7. Platz.
Mehr war nicht zu holen
HT Norderstedt - 1. Herren
Am Sonntagnachmittag ging es gegen den Tabellenführer, das HT Norderstedt. Ein bisschen Wunden lecken war nach den letzten Wochen noch angesagt. Nils Ladiges weiter verletzt, Maximilian Ladiges vom letzten Spiel nicht einsatzbereit, Jasper Timm und Timo Neumann angeschlagen. Sören Lötje krank und Christoph Dobert half in der Zweiten aus. Jetzt macht sich dann der große Kader bezahlt und man konnte trotzdem mit 13 Spielern beim Spitzenreiter auftreten. Motto des Spiels: "Den Gegner lange ärgern".
Das gelang in der Anfangsphase auch noch ganz gut. Nach 4:20 Minuten stand es 4:4, jeder Schuss war ein Treffer. Nach ca. 16 Minuten stand es 8:7 und alles war in Ordnung. Nur leider machte sich jetzt die bessere mannschaftliche Geschlossenheit des Heimteams bezahlt und sie konnte weiter davonziehen. Jonas Dindorf konnte in dieser Phase noch reihenweise Bälle halten, auch dieses nützte nichts und Norderstedt konnte Tor um Tor davonziehen. Zur Halbzeit stand es dann 19:12 und man war tatsächlich noch gut bedient. Unglücklich, dass "Ersatzabwehrchef" Jan Neumann nach ca. 20. Minuten auch noch ausfiel und man noch weiter wechseln musste.
In der Halbzeit wurde besprochen, dass man mehr Elan in der Abwehr zeigen muss und vorne lieber mal ein Zeitspiel in Kauf nehmen sollte, als einfach aufs Tor zu werfen.
Die zweite Halbzeit begann aber gar nicht so, wie man es besprochen hatte. Nach 8 Minuten konnte man 4 Tore werfen, aber hatte auch 9 kassiert. Das gefiel Trainer Sören Stelling gar nicht und er bat sofort wieder zur Auszeit. Auch dieses brachte keine Linderung. Die Abwehr war nicht vorhanden und die beiden Torhüter konnten einem Leid tun. Jeder der Norderstedter der aufs Tor werfen wollte, konnte es dann auch ziemlich unbehindert machen, natürlich gar nicht das, was man sich auf der Ueterserner Bank vorgestellt hatte. Grund dafür war auch, dass man vorne auch immer wieder versuchte binnen Sekunden einen Treffer zu erzielen, anstatt mal das Zeitspiel in Kauf zu nehmen. Gute 10 Minuten später stand es gar 38:20 und glücklicherweise war das das Ende des Abschusses. Die letzten 10 Minuten konnte man 4:9 gewinnen und auch wenn es komisch klingt, war dann eine Niederlage mit 13 Toren so gerade eben noch zu ertragen. Ja, Norderstedt hatte deutlich gezeigt, warum sie Tabellenführer sind und haben in der Höhe vollkommen verdient gewonnen. Einzige Lichtblicke waren sehenswerte Paraden von Jonas Dindorf im Tor und das alle Feldspieler getroffen haben. Alles in allem ein gebrauchter Tag, aber kein Grund mit Handball aufzuhören. Am nächsten Wochenende wird es wieder besser werden, die Qualität hat die Mannschaft auf alle Fälle.
Es spielten:
Im Tor: Jonas Dindorf, Hendrik Janert
Im Feld: Lars Zwillus (2), Moritz Guhlmann (1), Arne Flick (2), Mark Hantel (2), Lasse Timm (6), David Schröder (1), Timo Neumann (8), Christopher Wildt (1), Jan Neumann (1), Jasper Timm (2), Yannik Voß (3)
Telegramm: 10. Minute 5:4, 20. Minute 12:7, Halbzeit 19:12, 40. Minute 30:16, 50. Minute 38:20, Endstand 42:29
Fazit: Mehr war heute nicht los und man hatte deutlich verloren. Es wird gehofft, dass alle Verletzten und Angeschlagenen soweit wieder fit werden, um in den kommenden "Wochen der Wahrheit" noch einige Punkte einzufahren, um in der Tabelle nicht weiter nach unten durchgereicht zu werden. Das Potential und die Qualität hat die Mannschaft auf alle Fälle. In der kommenden Woche wird man im Training aufs nächste Spiel zu Hause gegen die HG Hamburg-Barmbek am Sonntag 01.03.2020 16 Uhr hinarbeiten und dann versuchen mit mehr Elan aufzutreten, um mal wieder zwei Punkte zu erkämpfen. Hierzu wird wieder die Unterstützung der Fans erhofft.
Allen Widrigkeiten zum Trotz!
HT Norderstedt 4 - 2. Damen
Am Sonntagnachmittag waren wir zu Gast bei den 4. Damen des HT Norderstedts. Unabhängig vom Ergebnis war schon zuvor klar, der direkte Tabellennachbar Norderstedt würde nicht an uns vorbeiziehen können, da wir neben der weniger absolvierten Spiele auch weniger Minuspunkte gesammelt haben. Wieder durften wir auf die Unterstützung von Steffi zurückgreifen (Dankeschön!) und mussten neben unseren drei langfristigen Ausfällen ( Lea, Swantje, Jule; Mädels, ihr fehlt uns!!!) dafür auf Anna (Urlaub) verzichten.
Zum Spiel: Den Start haben wir auf ganzer Ebene verschlafen. Wie so oft in den letzten Spielen taten wir uns zu Beginn schwer. Um nicht zu sagen, es funktionierte nichts. Und so konnte auch eine nicht unbedingt starke gegnerische Mannschaft glänzen. Nicht durch deren Stärke, sondern eindeutig durch unsere Schwächen konnten die Norderstedter Damen sich mit 6 Toren in Folge einen nicht unerheblichen Vorsprung erspielen. Dann (endlich) konnten wir über Annalena zwei Tempogegenstöße (11. und 12. Minute) verwandeln und den Rückstand verkürzen. Richtig wach gerüttelt haben uns die Tore allerdings ncht. Bis zur Halbzeit sollte sich unsere Abwehr zwar stabilisieren, jedoch blieben wir im Hinblick auf unsere Schnelligkeit und im gebundenen Angriff weit unter unseren Möglichkeiten. Die Norderstedterinnen warfen zwar auch „nur noch“ 3 Tore bis zur Halbzeit, aber mehr als 7 Tore sollten es bei uns in den ersten 30 Minuten nicht werden.
So gingen wir mit einem 2-Tore-Rückstand in die Kabine, nachdem die erste Halbzeit vor Ablauf der regulären Spielzeit vom Kampfgericht beendet wurde. Einem Rückstand hinterher zu laufen kostet Kraft, daher galt es in erster Linie die Pause zum Luftholen zu nutzen. Annette versuchte die Mädels mit einer lauteren Ansprache als üblich aufzuwecken und auf ihre Stärken einzuschwören.
In der zweiten Spielhälfte konnte unsere Abwehr die Gegnerinnen zu Fehlern zwingen und sich so einige Bälle erarbeiten. Auch im Angriff lief es jetzt besser. Unsere Mädels erkämpften sich immer wieder Chancen vorm Norderstedter Tor. Doch leider pfiff der Schiedsrichter uns Tore aufgrund von Kreiseintritten zurück. Wir stellten unsere Abwehr um und Steffi nahm eine gegnerische Rückraumspielerin in Manndeckung. Der Angriff unserer Gegnerinnen zeigte daraufhin eindeutig Schwächen. Durch eine Zeitstrafe mussten wir unsere Deckung kurzfristig umstellen. Die 2-Minuten-Strafe gegen uns wurde erst auf Nachfrage beim Kampfgericht als beendet bestätigt, wie lange wir tatsächlich in Unterzahl gespielt haben, ist ungewiss. So holten wir Tor um Tor auf und ließen dabei trotz allem noch so manche Chance liegen. Beim Stand von 12:13 hatten wir gleich zweimal die Chance zum Ausgleich durch einen 7m, leider ohne Erfolg. Stattdessen setzte sich Norderstedt wieder mit 2 Toren ab. Sollte dies jetzt unsere Niederlage bedeuten? Es waren noch 5 Minuten zu spielen als Conni ein ansehliches Tor über Rechtsaußen warf. Als dann Annalena in der 59. Minute ihren 7m ins Tor warf, wollten wir unbedingt diesen einen Punkt behalten, auch wenn jetzt die Norderstedter Damen in der letzten Minute in Ballbesitz waren. Was dann geschah??? Unsere Gegnerinnen brachten den Ball nicht mehr in unserem Tor unter. Johanna parierte, der Norderstedter Trainer verpasste es seine Grüne Karte zu legen. So ergab sich für uns noch ein Angriff. Bei 59:56 fasste sich Jani ein Herz und konnte mit einem Sprungwurf den Ball links oben im Winkel des Tores unterbringen. Im Jubel unserer Fans und der Bank ging der Abpfiff des Kampfgerichts unter.
Dieses Mal konnten wir ein enges Spiel in letzter Sekunde für uns entscheiden. Die komplette Mannschaft zeigte eine tolle Moral, hat buchstäblich bis zum Umfallen gekämpft. Trotz dicker Lippe, Schürfwunden, Pferdekuss, es hat keines unserer Mädchen aufgegeben. Ein großes Dankeschön an die mitgereisten Fans, die nie aufgegeben haben uns zu unterstützen.
Telegramm: 10.Minute 0:6, 20. Minute 3:7 , Halbzeit 7:9, 40. Minute 9:12, 50. Minute 12:13, Endstand 15:14
Im Tor: Johanna Karow
Im Feld: Svenja Büchner (1), Malin Clausen, Kaja Michelle Holtorf, Janika Jäger (2), Annkatrin Maß (1), Johanna Maß, Constanze Skoeries (1), Stefanie Stockfleth (2), Annalena Ters (8)
Die Durststrecke hält an
1. Damen - AMTV
Am Wochenende haben wir gegen den AMTV eine besonders bittere Niederlage einstecken müssen. Nachdem wir im Hinspiel knapp gewonnen hatten und es auch diesmal zur Halbzeit recht gut für uns aussah, verloren wir am Ende 25:26. Damit zogen die Gegner auch in der Tabelle an uns vorbei, wir rutschten von Platz 5 auf 7.
In den ersten zehn Minuten verlief die Partie relativ ausgeglichen. Nach dem Treffer zum 6:5 in der 13. Minute konnten wir die Führung dann etwas ausbauen. In der 24. Minute führten wir erstmals mit vier Toren. Nach einigem Hin- und Her gingen wir dann auch mit dieser Differenz in die Pause: 15:11 war beim Halbzeitpfiff auf der Anzeigetafel zu lesen.
Im zweiten Durchgang verloren wir dann jedoch komplett die Kontrolle: Die Gegner kämpften sich immer weiter ins Spiel und erzielten in der 41. Minute den Ausgleich zum 18:18. Drei Mal führte der AMTV dann mit zwei Toren: 19:21 in der 48. Minute, 21:23 in der 51. Minute und 22:24 in der 52. Minute. Kurz flammte dann noch einmal der Hoffnungsschimmer auf: Lui glich zum 24:24 in der 57. Minute aus, bevor Lena zur 25:24 Führung traf. Diesmal schafften wir es aber nicht, uns über die Zeit zu retten. Wir kassierten den Ausgleich und quasi mit dem Abpfiff den Gnadenstoß.
Woran hat’s gelegen? Leider gibt es nicht den einen Faktor, auf den wir die Schuld schieben und beim nächsten Mal einfach besser machen können. Vorne wie hinten waren wir in vielen Situationen nicht konsequent genug und vergaben viele Chancen. Am Ende ist die mangelnde Konzentration sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass unsere Fitness nicht ausreicht, um das Fehlen von zwei wichtigen Spielerinnen mit reinem Kampfgeist zu kompensieren.
Leider zum Schluss nicht belohnt
1. Herren - FC.St.Pauli
Zur üblichen Sonntagnachmittagszeit ging es gegen die Zweitvertretung des FC St.Pauli. Im Hinspiel war man chancenlos und dieses mal wollte man es besser machen. Personell konnten Nils Ladiges wegen einer Verletzung, Sören Lötje krankheitsbedingt und Christoph Dobert aus taktischen Gründen nicht teilnehmen. Das erste Mal konnte man Christopher Wildt auf dem Online Spielbericht begrüßen. Mit 13 Spielern war man gut aufgestellt und man wollte das bescheidene Hinspiel vergessen machen.
Die ersten Minuten begannen ganz gut und man ging ungewöhnlicherweise mit 2:0 in Führung. Die Gäste kamen aber nun besser ins Spiel und es begann ein ausgeglichener Schlagabtausch. Bis zum 10:10 war alles offen und keine Mannschaft konnte sich richtig absetzen. Leider machte die Heimmannschaft in dieser Phase zu viele einfache Fehler, um sich abzusetzen. Dieses gelang erst kurz vor der Pause und Tore von Lasse Timm und Timo Neumann brachte ein 13:11 auf die Anzeigentafel.
In der Halbzeit wurde besprochen, dass man die Fehler minimieren muss, um weiter gut dabei zu sein. Die Abwehr stand nicht so gut wie in der Vorwoche, aber mit 11 Toren konnte man leben. 13 geworfene Tore waren allerdings zu wenig. Obwohl man auch zwei Entscheidungen gegen David Schröder von Außen und vor allem im Gegenstoß, wo er mit rechts werfen muss, weil sein Gegenspieler seinen linken Wurfarm festhält und es nichts gepfiffen wird, ganz klar nicht verstehen konnte.
Die zweite Halbzeit begann und die ersten Minuten waren nicht das, was man sich vorgestellt hatte. Beim 14:13 konnte man einen 7-Meter nicht verwandeln und nach 35:47 stand es auf einmal 15:17 für die Gäste. 2:6 Tore in knapp 6 Minuten waren zu schlecht und Trainer Sören Stelling nahm seine Auszeit, um nochmal die Abwehr einzuschwören. Die Tore über die Rückraumpositionen fielen zu leicht und vorne wurden die Bälle zu schnell vergeben. In den nächsten 15 Minuten lief man immer einen 2-3 Tore Rückstand hinterher. In der 50. Minute konnte Timo Neumann wieder zum 22:22 ausgleichen und die spannende Schlussphase konnte beginnen. Leider lag man auch eine Minute später schon wieder mit 2 Toren zurück, es war echt verhext. Vorne konnte man nicht so richtig den Ball im Tor unterbringen und wenn ja, wurde wegen Kreis abgepfiffen. Ob es jedes mal Kreis war, sei dahingestellt. 4:30 vor Schluss konnte Pauli durch einen Nachwurf im 7-Meter wieder zur 2 Tore Führung einnetzen und eine hitzige Schlussphase begann. David Schröder erzielte den Anschlusstreffer und beim Versuch den Ausgleich zu erzielen wurde Maximilian Ladiges unschön gefoult. Die Konsequenz war eine direkte Rote Karte gegen den Gästespieler und ein 7-Meter für die Heimsieben. Wahrscheinlich schlimmer als der verworfene 7-Meter war das Ausscheiden von Maximilian Ladiges der mit lädierten Hüften auf der Bank Platz nehmen musste. Stattdessen konnte St.Pauli in Unterzahl ein Tor machen und es waren wieder 2 Tore Abstand. Wiederum David Schröder konnte zum Anschluss treffen und die Gäste nahmen bei 58:58 ihre Auszeit. Bei den Uetersenern war klar, wenn man noch was holen will, kann man nur offensiv decken. Leider wurde nicht gut verteidigt und es fiel das 26:28. 45 Sekunden vor Schluss war es wohl entschieden. Aber das wäre nicht Handball. Timo Neumann wollte auf Halblinks durch und wurde (wenn auch unabsichtlich) übel am Arm zu Boden gerissen. Es gab dann die zweite direkte Rote Karte für Pauli, Timo Neumann konnte leider auch nicht mehr mitwirken und musste mit Schulterproblemen 22 Sekunden vor Schluss auf der Bank Platz nehmen. Sein Bruder verwandelte den 7-Meter und Pauli war im Angriff und spielte ruhig. Ca. 7 Sekunden vor Schluss verloren sie aber den Ball und der wurde schnell vor das Pauli Tor getragen. 2 Sekunden vor Ultimo war Kreisläufer Yannik Voß frei vor dem Tor und scheiterte leider am gegnerischen Torhüter. Tja schade, leider gab es heute keinen Punkt. Aufgrund der zweiten Halbzeit haben die Gäste wohl verdient gewonnen, mit ein bisschen Glück wäre aber auch ein Punktgewinn für die Heimmannschaft drin gewesen. Aber man wird den Kopf nicht hängen lassen und weiter arbeiten
Es spielten:
Im Tor: Jonas Dindorf, Hendrik Janert
Im Feld: Lars Zwillus, Maximilian Ladiges (5), Moritz Guhlmann (2), Arne Flick (3), Mark Hantel (2), Lasse Timm (3), David Schröder (4), Timo Neumann (3), Christopher Wildt, Jan Neumann (3), Yannik Voß (2)
Telegramm: 10. Minute 5:3, 20. Minute 7:8, Halbzeit 13:11, 40. Minute 17:18, 50. Minute 22:23, Endstand 27:28
Fazit: Heute hat man leider gesehen, wenn manche Sachen nicht so gut laufen, es schwer ist, jemanden aus den Top 5 zu schlagen. Die Paulianer haben im Angriff clever ihren Stiefel runtergespielt und haben aus dem Rückraum Durchschlagskraft bewiesen. Am Ende wäre ein Unentschieden vielleicht verdient gewesen, aber der letzte Ball ist halt nicht reingegangen. So ist es nun mal in der Saison, mal geht ein abgefälschter direkter Freiwurf rein und man gewinnt 2 Punkte und manchmal trifft man dann nicht und verliert. Insgesamt war es aber eine deutliche Steigerung zum Hinspiel, wo man total chancenlos war. Pauli steht mit der Mannschaft zu recht oben in der Tabelle und die Niederlage gegen Barmstedt und der Punktverlust gegen HH-Nord sind kaum nachzuvollziehen. Die Mannschaft hat sich aber nicht hängenlassen und bis zum Ende gekämpft. Den verletzten Maximilian Ladiges und Timo Neumann gute Besserung und eine schnelle Genesung. Am Wochenende geht es gegen den Ligaprimus HT Norderstedt. Wie immer wird man versuchen, alles zu geben und vielleicht einen Achtungserfolg wie vor zwei Wochen gegen das THB Hamburg zu erreichen. Anwurf ist am Sonntag den 23.02.2020 um 16:30 Uhr im Schulzentrum Süd II. Die Mannschaft würde sich über zahlreichen Uetersener Zuschauer freuen.
Wichtiger Auswärtssieg
THB Hamburg - 1. Herren
Am späten Samstagabend um 18:45 Uhr ging es in Hoisbüttel gegen den Tabellenzweiten das THB Hamburg. Das Hinspiel hatte man denkbar blöd mit drei Toren verloren. Man hatte also etwas gut zu machen. Personell wie immer gewürfelt. Trainer Sören Stelling war privat verhindert, sowie auch Sören Lötje. Christopher Wildt ist noch in der Aufbauphase. Trotzdem fuhr man mit 15 einsatzfähigen Spielern nach Hoisbüttel. Nach dem Warmmachen mussten leider Moritz Guhlmann und Christoph Dobert als Offizielle auf der Bank Platz nehmen, um gegebenenfalls nachgetragen zu werden. Ansonsten war man voll motiviert das Spiel zu gewinnen. Die Abwehr sollte der Schlüssel zum Sieg werden, was sich nachher auch als richtig erwies.
Das Spiel begann wie ziemlich immer und der erste Wurf wurde vergeben. Die Heimsieben kam deutlich besser ins Spiel und nach 1:27 Minute lag man mit 2:0 hinten. Es ging dann endlich auch beim TSV los und Jasper Timm warf das erste Tor der Uetersener. Nach ca. 9 Minuten lag man mit 2 Toren zurück und man kam vor allem im Angriff nicht so richtig in gute Schusspositionen. Es wurde aber besser. Über eine stärker werdende Abwehr kam man im Angriff auch besser zum Zuge. In der ersten Halbzeit wurde das geforderte Tempospiel auch noch praktiziert und man konnte damit einige Tore erzielen. Das 7:9 durch David Schröder zwang die Heimmannschaft nach 14:28 zur Auszeit. Das Spiel lief aber so weiter und man konnte immer eine 1-Tore-Führung behaupten. Leider scheiterte man in der Phase einige male am Torhüter, sodass die Führung nicht weiter ausgebaut werden konnte. Das 12:12 nach gut 22 Minuten zwang dann die Uetersener Bank zur Auszeit. Die Abwehr war gut, aber im Angriff musste man sich mehr bewegen, auch ohne Ball, und wieder den Kopf einschalten. Leider verletzte sich Nils Ladiges in der Phase und konnte dann nicht mehr mitwirken. Das zweite mitgebrachte Cool-Pack brauchte dann kurz darauf Jasper Timm, der aber zum Glück später wieder auflaufen konnte. Die hiermit erzwungenen Wechsel führten aber zu keinem Abbruch. Die Abwehr stand und bis zur Halbzeit konnte man sich mit zwei Toren auf 13:15 absetzen.
In der Halbzeit wurde besprochen, dass man vorne wieder ruhiger und besonnener zu Werke gehen sollte. Die technischen Mittel hatte man dazu auf alle Fälle. Die Abwehr musste weiter so arbeiten und man würde sich auf spannende, harte 30 Minuten einstellen.
Die ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit waren mächtig torarm, gefühlt fielen zwei Tore in diesen 15 Minuten. Hüben wie drüben wurden Bälle verloren oder Torchancen nicht genutzt. Es war zum Verrücktwerden. Vorne schaffte man es einfach nicht, sich weiter abzusetzen. In der Abwehr fruchteten die vorgenommenen Wechsel und dem THB fiel nicht mehr viel ein. Trotzdem schaffte die Heimsieben nach 45 Minuten noch einmal den Ausgleich zum 19:19 und eine spannende Schlussviertelstunde wurde eingeläutet. Timo Neumann erzielte nach 46:37 das 19:20 und sein Bruder knapp 3,5 Minuten später das 19:21. Zwischenzeitlich war zu glauben, dass die Mannschaft die mit 3 Toren in Führung geht auch das Spiel gewinnt, denn an diesem Tag waren 3 Tore schon Welten. Nach Arne Flicks 7-Meter-Tor zum 21:23 bat das THB Trainerteam wieder zur Auszeit. Auf Uetersener Seite war klar, dass man das Spiel nicht mehr verlieren will. Lasse Timm erzielte in Überzahl das 21:24 und durch einen weiteren 7-Meter durch Arne Flick wurde 4:10 Minuten vor Schluss das 21:25 erzielt. Nun war man sich sicher auf einem guten Weg zu sein. Die letzten 4 Minuten gingen dann 2:1 für die Heimsieben aus und man konnte verdient einen 23:26 Auswärtssieg auf die lange Heimfahrt mitnehmen.
Es spielten:
Im Tor: Hendrik Janert, Jonas Dindorf
Im Feld: Lars Zwillus, Maximilian Ladiges (1), Arne Flick (3), Mark Hantel, Lasse Timm (4), David Schröder (4), Timo Neumann (4), Jan Neumann (3), Nils Ladiges (3), Jasper Timm (3), Yannik Voß (1)
Telegramm: 10. Minute 6:4, 20. Minute 11:12, Halbzeit 13:15, 40. Minute 18:19, 50. Minute 19:21, Endstand 23:26
Fazit: Ein hart erkämpfter Auswärtssieg, der vor allem auf der guten Arbeit in der Abwehr und eines gut aufgelegten Hendrik Janert zu basieren ist. Im Angriff gab es einige Hakler, die aber immer wieder in der Abwehr ausgebügelt wurden. Ein großer Dank gilt den Zuschauern und vor allem den Spielern, die dieses mal nicht zum Zuge kamen. In der Abwehr stand man aber zu gut, um groß zu wechseln und der zeitweilige Angriff/Abwehr-Wechsel von einer Person reichte. Nächste Woche geht es zu Hause am Sonntag zur üblichen 16 Uhr Zeit wieder gegen eine Mannschaft aus den Top 5. Der FC St.Pauli gibt sich die Ehre und man hofft auf viele Zuschauer. Vielen Dank noch an die Physiotherapeutin vom THB, die sich um unsere Spieler gekümmert hat!
Immer wieder Quickborn......
2. Damen - TH Quickborn
Am Sonntagabend empfingen wir um 19:00 Uhr die Damen aus Quickborn, die aufgrund schon mehr absolvierter Spiele die Tabellenführung inne haben. Durch die beiden Spiele aus der letzten Saison und dem Hinspiel kannten sich beide Mannschaften. Die Ergebnisse waren denkbar knapp; 18:17 in Quickborn, 19:13 Zuhause, 11:10 in Quickborn und heute?
Die Voraussetzungen waren nicht die besten, drei verletzungsbedingte Ausfälle, dazu noch zwei Spielerinnen, die verhindert waren. Hilfe aus unserer ersten Damen konnten wir dieses Mal leider nicht in Anspruch nehmen, trat auch dieser Kader zwei Spiele zuvor stark dezimiert an und musste körperlich an seine Grenzen gehen. So kam es, dass Steffi nach langer Spielpause erstmals bei uns aushalf (vielen lieben Dank dafür!!) und mit Annette und Silke sich zwei aus der ganz alten Riege in Trikots zwängten (vielen Dank!) und sich warm machten (deren Einsatz war allerdings dann doch nicht erforderlich!).
Nun aber zum Spiel: An dieser Stelle gibt es viele Parallelen zum Hinspiel. Ein zäher Beginn, in der 4. Minute das erste Tor für uns, in der 10. Minute dann der Quickborner Ausgleichstreffer. In der Deckung konnten wir von Anfang an zeigen, dass wir nicht umsonst eine der besten Deckungen der Liga haben. Die bekannten Spielzüge der Quickbornerinnen wurden zumeist an den Halbpositionen unterbrochen. Leider konnte unser Angriffsspiel nicht davon profitieren. Unsere technischen Fehler hielten sich zwar in einem überschaubaren Rahmen, doch verursachte das Torewerfen uns gewisse Probleme. Mehrfach testeten wir das Material auf Standfestigkeit oder scheiterten mit unplatzieren Würfen. So blieben wir in der Zeit von der 18. bis zur 27. Minute ohne Torerfolg. Quickborn nutzte unsere schöpferische Pause und brach mehrfach auf deren halbrechten Position im 1 gegen1 durch, so dass es zur Halbzeit 5:8 stand.
In der Halbzeitpause hieß es dann erst einmal durchatmen und Kräfte sammeln. Drei Tore Rückstand sind im Handball problemlos einzuholen und ein Spiel endet für alle bekanntlich erst nach 60 Minuten! Zu ändern war schließlich "nur" die Torausbeute, die Abwehrarbeit funktionierte.
Wir kamen besser als die Gäste aus der Kabine und konnten in der 36. Minute auf 8:9 verkürzen. Die Abwehr stand weiter sehr gut und verhinderte nach wie vor die sich immer wiederholenden Abläufe der Gegnerinnen. Bei diesem Ergebnis wurde die Begegnung jedoch wieder zäh. Viele, viele Chancen wurden vor dem gegnerischen Tor ausgelassen oder vergeben. Und so kam es wie es kommen musste; Die Damen aus Quickborn führten 10 Minuten vor Spielende mit 12:9. Wieder musste ein Dreitorerückstand aufgeholt werden und wieder steckten unsere Mädels nicht auf und kämpften in der Abwehr um jeden Ball. Verdient konnte unsere Mannschaft in der 59. Minute ausgleichen, 12:12. Jetzt waren noch ca. 1 ½ Minuten zu spielen und Quickborn war im Angriff. Erneut bäumte sich unsere Abwehr auf und ließ kein Gegentor mehr zu. In den verbleibenden 40 Sekunden gelang uns allerdings auch kein Tor mehr und auch der direkte Freiwurf in der letzten Sekunde fand nicht mehr den Weg ins Tor, so dass wir uns am Ende mit einem 12:12 von Quickborn trennten. Den Punkt haben wir uns hart erarbeitet und verdient!
Positiv hervorzuheben in dieser kämpferischen Partie ist neben unserer starken Torfrau Johanna und unserer guten Abwehr auch Anna auf Linksaußen!
Telegramm: 10. Minute 1:1; 20. Minute 3:3; Halbzeit 5:8; 40. Minute 9:10, 50. Minute 9:12; Endstand 12:12
Im Tor: Johanna Karow
Im Feld: Malin Clausen, Kaja Michelle Holtorf, Janika Jäger (2), Annette Kemmer (n.e.), Silke Ladiges (n.e.), Annkathrin Maß (4), Johanna Maß (2), Constanze Skoeries, Stefanie Stockfleth, Anna Wiechmann (4)
Die Tore weichen vom offiziellen Spielbericht ab

