Am Samstagabend ging es um 18:30 Uhr gegen den TV Fischbek. Wie auch gegen Finkenwerder war auch wieder der Elbtunnel gesperrt, sodass fast die gesamte Mannschaft mit der Bahn anreiste.
Personell wurde wieder rotiert. Zum Langzeitverletzen Jan Ole Carstensen gesellten sich mit Krankheit Alexander Farr und Lasse Timm und Yannik Voß, die privat verhindert waren. Um vollzählig an zu Reisen halfen Marco Kreckwitz und Simon Schröder aus der zweiten Herren aus (danke schön dafür). Fischbek musste nach dem Sieg der HSG Pinnau unbedingt punkten, um nicht auf den vorletzten Tabellenplatz abzurutschen.
Das Spiel begann ausgeglichen und bis zur 13. Minute konnte sich keiner so richtig absetzen. Die Führung wechselte hin und her und bis zur Halbzeit blieb es ausgeglichen. Aber auch nur, weil der 7-Meter der Heimmannschaft wegen Übertritt nicht zählte. Das war gar nicht das, was man sich erhofft hatte. Ja, man hatte weder in Angriff noch Abwehr so zusammen gespielt, aber in der Abwehr war es teilweise Vogelwild und im Angriff wurde einfach zu sorglos mit seinen Chancen umgegangen. Bestimmt 7–8 völlig freie Bälle wurden vergeben. Das war eindeutig zu viel. In der Abwehr wurde es besser als Peter Bergmann eingewechselt wurde.
In der Halbzeit wurde klar angesprochen, dass dieses Spiel hier auch was mit Charakter und Einstellung zu tun hat. Ja man war nicht in Bestbesetzung angereist, aber es waren genug Chancen im Angriff vorhanden und in der Abwehr musste man nur ein bisschen den Kopf einschalten und nicht so ziellos handeln.
Nach der Halbzeit geriet man gleich in Rückstand, was aber zu verkraften war. Es änderte sich aber auch sofort wieder und nach 34 Minuten führe man mit 2 Toren (19:21). Aber es war wie in der ersten Halbzeit, 4 Minuten später lag man mit einem Tor zurück. Der Himmel verdunkelte sich auch weiter, als Nils Ladiges und kurze Zeit später Timo Neumann mit Bänderverletzungen ausschieden. Nun war guter Rat teuer, David Schröder versuchte es mal auf der Mitte und machte seine Sache sehr gut. Jetzt fing auch so langsam an die Abwehr zu arbeiten, auf den Halbpositionen arbeiteten Tjorben Voß und Jasper Timm wie verrückt und stoppten Angriff um Angriff, auch der Rest incl. Peter Bergmann spielte besser, bei weitem nicht das, was man gewohnt war, aber das war anhand, was noch an „fittem“ Spielermaterial noch zur Verfügung stand schon sehr anständig. Ab der 38. Minute konnte man immer wieder Bälle in der Abwehr abfangen und in „einfache“ Tore im Gegenstoß ummünzen. Maximilian Ladiges konnte sich im Angriff auch zahlreich gut in Szene setzen und Tore werfen. Die Heimmannschaft konnte sich zwar immer wieder auf 1 Tor ran kämpfen und gab nicht auf, aber die letzten 5 Minuten gehörten eindeutig den Uetersenern. Von 34:35 (55. Minute) konnte man dann am Ende völlig verdient mit 36:40 die zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Alle atmeten trotz der Verletzungen durch und freute sich über die Punkte.
Fazit: Bis jetzt ist man seinem Weg treu geblieben und man nimmt jedes Spiel Ernst. Die erste Halbzeit und der Anfang der zweiten Halbzeit waren schon schwere Kost. Aber gut, man spielte heute auch in ungewohnten Konstellationen. Wer hätte gedacht, dass David Schröder auf der Rückraummitte aufläuft und dann noch ein Rückhand Anspiel an den Kreis macht. Man könnte so viele nennen, die heute über sich hinaus gewachsen sind. Und deswegen steht man da wo man steht, egal was heute auch an Unwegsamkeiten aufkam, man bestand die Prüfung und konnte das Spiel dann auch am Ende verdient gewinnen. Fischbek hat sich tapfer gewehrt, aber am Ende hatte man die besseren Karten und konnte als Mannschaft bestehen. Dieses gilt es auch wieder nächste Woche zu zeigen, im letzten Saisonspiel geht es am Samstag, dem 06.05.2023 um 15 Uhr in der heimischen Seminarstraße gegen die HG Hamburg-Barmbek. Auch das wird wieder ein schweres Spiel, was man aber auch mithilfe der Fans gewinnen will.
Telegramm : 10. Minute 6:6, 20. Minute 12:13, Halbzeit 17:17, 40. Minute 25:25, 50. Minute 30:32, Endstand 36:40
Es spielten:
im Tor: Hendrik Janert, Peter Bergmann, Malte Hell
im Feld: Tjorben Voß (3), Lars Zwillus (7), Maximilian Ladiges (8), Arne Flick, Simon Schröder, David Schröder (8), Timo Neumann (6), Jan Neumann, Nils Ladiges (2), Marco Kreckwitz, Jasper Timm (6),